Rain Room at the Barbican, 2012 from rAndom International on Vimeo.
aus Spiegel Online:
London - Der Reporter geht durch einen dunklen Gang im Londoner Kulturzentrum Barbican, im Hintergrund ist schon ein lautes Rauschen zu hören, und dann sieht man: Eine hundert Quadratmeter große Fläche, in der es regnet.
Das Besondere: Wer die künstliche Regenzone betritt, wird trotzdem nicht nass. In einem Video des "Guardian" demonstriert der Reporter, wie die Installation des Künstlerkollektivs Random International funktioniert - und wie sie wirkt: "Das ist wirklich surreal: Nicht nur, dass es hier drinnen regnet - ich werde nicht einmal ein bisschen nass, egal wo ich hingehe". Es sei, als ob der Regen auf ihn reagiere, als umgebe ihn ein magnetisches Feld, ein Schutzschild.
Wo auch immer der Besucher steht - dort stoppt der Regen, während es um ihn herum weiter schüttet. "Alles, was wir machen, ist für sich gesehen eine Art Nonsense. Interessant ist, wie Leute auf unsere Installationen reagieren", sagt Florian Ortkrass, Deutscher Künstler und Mitglied bei Random. Der Raum werde von 3D-Kameras überwacht, "sie schicken die Information, wo es nicht regnen soll, an die Düsen in der Decke", erklärt Stuart Wood, der für die Technik zuständig ist.
Der "Rain Room" soll bis zum 3. März im Barbican Zentrum geöffnet sein.