david.lederer's blog

Work Hard – Play Hard

Das Streben nach Gewinnmaximierung und grenzenlosem Wachstum hat die Ressource Mensch entdeckt. So bedeutet in der modernen Dienstleistungsgesellschaft die Optimierung eines Betriebes die Optimierung der Mitarbeiter. Die Grenzen zwischen Arbeit und Lifestyle sollen verschwinden, damit die Arbeit attraktiver wirkt und auch nach Dienstschluss weitergeht. Bei Auswahl, Motivation und Training der Mitarbeiter von morgen wird nichts dem Zufall überlassen. Permanente Selbstoptimierung steht auf dem Programm. Wie schafft man diese ständige Optimierungsarbeit, wie wird man ein "zukunftsfähiger Mensch", wie wird man hochleistungstauglich gemacht und wie lässt sich totale Einsatzbereitschaft abrufen?

Der Erfolg einer Firma hängt von der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft ihrer Mitarbeiter ab. Heute bedeutet die Sanierung eines Betriebs die Sanierung der Mitarbeiter. Human Ressource Management und moderne Büroarchitektur reichen sich die Hand. Filmemacherin Carmen Losmann heftet sich an die Fersen einer High-Tech-Arbeiterschaft, die hochmobil und leidenschaftlich ihre Arbeit zum Leben machen soll. In dieser Welt wird eine eigene Sprache gesprochen. Von non-territorialen Office Spaces ist die Rede, von multimobilen Knowledge-Workern, die taskorientiert performen. Doch das Wort Burn-out kommt im Film nicht vor, das die Kehrseite der Medaille der neuen schönen Arbeitswelt ziert.

http://videos.arte.tv/de/videos/work-hard-play-hard--7357306.html

Mutiger, schärfer, radikaler!

Seit Anfang des Jahres gibt es den neuen Rundfunkbeitrag für alle - und die öffentlich-rechtlichen Sender sind in der Defensive. So heftig war die Empörung über das System und das Programm noch nie. Und jetzt? 14 Thesen für eine dringend notwendige Erneuerung.

Forderungen an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk - Mutiger, schärfer, radikaler! - Medien - Süddeutsche.de

 

Klassiker

Siemens Messedesign

Neuausrichtung der Kreativrankings

Erste Bewegungen in Sachen Änderung am Award-Betrieb sind im Gange. Sowohl W&V wie auch Horizont präsentierten heute ihre Agentur-Rankings für 2013, die neu ausgerichtet und in denen die berücksichtigten Wettbewerbe neu gewichtet wurden. Statt der zuletzt über 40 Wettbewerbe werden 2013 lediglich noch 15 Award-Ausrichter für die Rankings berücksichtigt, wobei sich die Rankings hinsichtlich ihrer Zusammenstellung und in Bezug auf die Gewichtung der Wettbewerbe unterscheiden.

Der iF Award sowie der red dot award sind in beiden Rankings nicht mehr vertreten. Beide Ausrichter vergeben Jahr für Jahr viele Hundert Auszeichnungen pro Kategorie, sodass es kaum noch möglich ist, mit einer wirklich ausgezeichneten Arbeit herauszuragen (sieheStatistik if Award und Statistik red dot Award). Auch der Designpreis der Bundesrepublik, der aufgrund enorm hoher Gebühren in der Vergangenheit zu Recht viel kritisiert wurde, fliegt aus den Rankings. Sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Die Cannes-Löwen rücken hingegen in beiden Rankings zum am stärksten gewichteten Wettbewerb auf.

Die neuen Kreativrankings im Vergleich:

link: Neuausrichtung der Kreativrankings | Design Tagebuch

 

Rain Room

Rain Room at the Barbican, 2012 from rAndom International on Vimeo.

aus Spiegel Online:

London - Der Reporter geht durch einen dunklen Gang im Londoner Kulturzentrum Barbican, im Hintergrund ist schon ein lautes Rauschen zu hören, und dann sieht man: Eine hundert Quadratmeter große Fläche, in der es regnet.

Das Besondere: Wer die künstliche Regenzone betritt, wird trotzdem nicht nass. In einem Video des "Guardian" demonstriert der Reporter, wie die Installation des Künstlerkollektivs Random International funktioniert - und wie sie wirkt: "Das ist wirklich surreal: Nicht nur, dass es hier drinnen regnet - ich werde nicht einmal ein bisschen nass, egal wo ich hingehe". Es sei, als ob der Regen auf ihn reagiere, als umgebe ihn ein magnetisches Feld, ein Schutzschild.

Wo auch immer der Besucher steht - dort stoppt der Regen, während es um ihn herum weiter schüttet. "Alles, was wir machen, ist für sich gesehen eine Art Nonsense. Interessant ist, wie Leute auf unsere Installationen reagieren", sagt Florian Ortkrass, Deutscher Künstler und Mitglied bei Random. Der Raum werde von 3D-Kameras überwacht, "sie schicken die Information, wo es nicht regnen soll, an die Düsen in der Decke", erklärt Stuart Wood, der für die Technik zuständig ist.

Der "Rain Room" soll bis zum 3. März im Barbican Zentrum geöffnet sein.

 

…und nun: Humor

Christine Prayon aus der heute-Show über die Ehe (ab 1:20) …

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